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Zypern: UNO-Chef bemüht sich um Annäherung

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Zypern: UNO-Chef bemüht sich um Annäherung

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Der UNO-Generalsekretär will es selber wissen: Ban Ki-Mun ist auf Zypern angekommen, um die Annäherung zwischen beiden Landesteilen voranzutreiben.

Zum einen der griechisch geprägte Süden, zum anderen der türkisch beherrschte Norden: Beide Seiten verhandeln seit knapp anderthalb Jahren wieder verstärkt, aber eine mögliche Wiedervereinigung ist immer noch in weiter Ferne.

Natürlich sei das Zypernproblem nicht leicht zu lösen; es gebe Probleme, sagt Ban nach seiner Ankunft. Eine Lösung sei aber möglich und in Reichweite.

Zypern ist Mitglied der EU; faktisch gilt das aber nur für den griechischen Süden. Der Staat der türkischen Zyprer im Norden wird nur von der Türkei anerkannt.

Die Zeit drängt nun: Der Präsident der türkischen Zyprer im Norden muss sich im April einer Wahl stellen. Umfragen zufolge könnte er diese Wahl verlieren. Sein möglicher Nachfolger ist gegen eine Wiedervereinigung.

Zyperns Teilung geht zurück auf einen türkischen Einmarsch 1974, seinerseits provoziert durch einen Putsch auf griechischer Seite. Diese Teilung stellt auch die EU vor Probleme, vor allem im Verhältnis zur Türkei.