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Opposition ruft zu Protesten auf

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Opposition ruft zu Protesten auf

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Irans Oppositionsführer Mir-Hossein Mussawi hat angekündigt, weiter für einen Umsturz kämpfen zu wollen. Auf seiner Internetseite erklärte er, die Hinrichtung der zwei Oppostionellen im Januar sei gegen das Gesetz. Ungeachtet internationaler Proteste sollen in Kürze neun weitere hingerichtet werden. Bei den Demonstrationen im vergangenen Jahr wurden Tausende verhaftet. Mussawi rief seine Anhänger dazu auf, am 11. Februar zu demonstrieren. Dann ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution. Den Beginn des Umsturzes läutete die Rückkehr von Ajatollah Khomeini aus seinem Pariser Exil nach Teheran am 1. Februar 1979 ein. Damit begann der Sturz der Schah-Monarchie und die Errichtung der streng islamischen Republik. Dies feierte der Iran zehn Tage lang. Präsident Mahmud Achmadinedschad erinnerte im Musoleum des Imam zum Auftakt der Feierlichkeiten an Khomeini Rückkehr. Hardliner warnten unterdessen vor Demonstrationen Oppositioneller. Diese würden in keiner Weise geduldet.