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Rückruf: Toyota-Spitze weist Vorwürfe zurück

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Rückruf: Toyota-Spitze weist Vorwürfe zurück

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Nach dem weltweiten Toyota-Rückruf hat sich die Führung des japanischen Konzerns bei den Kunden entschuldigt. Es geht um klemmende Gaspedale bei acht Modellen. Außerdem läuft bereits ein Rückruf wegen fehlerhafter Fußmatten, auch dort kann sich das Pedal verhaken.

An der Weltspitze steht der Autobauer seit 2008. Dass er auf dem Weg dorthin die Qualität dem Wachstum geopfert habe, wieß Vizechef Shinichi Sasaki am Stammsitz im japanischen Nagoya zurück.

“Man könnte sagen, wir hätten dieses Thema eher angehen sollen. Aber wir ziehen es vor, mit angemessenen Maßnahmen zu reagieren und wir bitten um Entschuldigung für die lange Wartezeit auf eine Erklärung.”

Insgesamt geht es um mehr als neun Millionen Fahrzeuge, allesamt ausgestattet mit Pedalen derselben US-Zulieferfirma. Auch gemeinsam mit Citroen, Peugeot und General Motors produzierte Modelle sind betroffen. Der Rückruf könnte Toyota mehr als eine Milliarde Euro kosten. Hinzu kommt die Sorge um einen bleibenden Imageschaden und einen Nachfrageeinbruch.

Der Autobauer hat bereits eine technische Lösung für das Problem. Rund eine halbe Stunde soll die Reparatur dauern. Nach dem vorübergehenden Produktionsstopp in den USA will Toyota inder kommenden Woche die Bänder wieder anrollen lassen.