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Berlusconi auf Nahostreise

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Berlusconi auf Nahostreise

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Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat am zweiten Tag seiner Nahostreise die Knesset in Jerusalem besucht. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu würdigte Berlusconi als Freund Israels und erzählte von einer jungen Italienerin, die während des Zweiten Weltkriegs ein jüdisches Mädchen gerettet habe. “Der Name der Frau war Rosa, und einer ihrer Söhne heißt Silvio Berlusconi”, sagte Netanjahu und rührte Berlusconi damit zu Tränen. Danach durfte Italiens Regierungschef vor den Abgeordneten der Knesset sprechen, was als besondere Ehre gilt. In seiner Ansprache forderte Berlusconi von der internationalen Staatengemeinschaft Sanktionen gegen den Iran. Gleichzeitig befürworte er Bemühungen um einen Dialog.

In Bezug auf den Nahostkonflikt sprach er sich für eine Zweistaatenlösung aus. Im Anschluss fuhr Berlusconi weiter nach Ramallah und traf dort Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.