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Toyota: Schwere Absatzeinbußen

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Toyota: Schwere Absatzeinbußen

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Der japanische Autohersteller Toyota hat im Januar spürbare Absatzeinbußen hinnehmen müssen. Zum ersten Mal in zehn Jahren verkauften die Japaner weniger als 100.000 Fahrzeuge in einem Monat auf dem amerikanischen Markt und mussten zusehen, wie Ford und General Motors an ihnen vorbeizogen.
Der Absatz fiel um sechzehn Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Toyota könnte gezwungen sein, seine Umsatzprognose für das Jahr 2010 herunterzuschrauben, sagte Vizepräsident Shinichi Sasaki in Tokio.

Konkurrent Honda konnte seinen Nettogewinn im letzten Quartal 2009 um 565 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro steigern. Doch Honda fürchtet, dass Toyota mit seinen Problemen alle japanischen Autohersteller mit nach unten zieht.

Der Vize-Präsident von Honda, Koichi Kondo, erklärte, Toyota sei immer der Branchenprimus mit Vorzeigefunktion gewesen, jetzt habe der Konzern mit seiner riesigen Rückrufaktion das Verbrauchervertrauen beeinflusst und dies könne sich negativ auf alle japanischen Automarken auswirken.

Toyota hat nach dem Gaspedal-Debakel nun auch mit Bremsproblemen beim Hybriden Prius zu kämpfen. In den USA und Japan sollen die Probleme zu jeweils einem Unfall geführt haben.