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EU-Länder für Auswertung der Steuer-CD


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EU-Länder für Auswertung der Steuer-CD

Mit den gestohlenen Bankdaten aus der Schweiz wollen nicht nur Deutschland, sondern auch Belgien, Österreich, die Niederlande Steuersünder überführen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble riet allen Deutschen, die Geheimkonten in der Schweiz haben, zur Selbstganzeige.
Die Schweizer Regierung stellte fest, dass der von Deutschland geplante Kauf gestohlener Daten von Bankkunden gegen Treu und Glauben verstoße. Dennoch sagte Finanzminister Hans-Rudolph Merz:
“Die Stimmung zwischen unseren Ländern, unseren Regierungen ist gut. Da gibt es nichts, was die Beziehungen gefährdet. Weder für Deutschland noch für die Schweiz.”

Die Schweizer Regierung will die Verhandlungen über ein erneutes Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland nicht abbrechen.
Finanzminister Hans Rudolph Merz sagte weiter:
“Am Ende der Verhandlungen wird ein Doppelbesteuerungsabkommen nach dem Vorbild der OSZE stehen. Dann können künftige Konflikte vermieden werden.”

Noch immer ist unklar welche Schweizer Banken betroffen sind. Mehrere Datensätze von eidgenössischen Banken seien im Umlauf, berichteten Medien. Angeblich geht es um Konten bei den Banken Credit Suisse, Julius Bähr und HSBC.
In Deutschland wollen Bund und Länder sich die Kosten von 2,5 Millionen Euro für die Steuer-CD teilen.

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