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Obama fordert Yuan-Aufwertung

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Obama fordert Yuan-Aufwertung

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Die Beziehungen sind eisig zwischen Washington und Peking, da packt US-Präsident Barack Obama ein weiteres heißen Eisen an, den schwachen Yuan. US-Experten zufolge ist er gegenüber anderen Währungen um 30 Prozent unterbewertet, gegenüber dem Dollar sogar um 40 Prozent – für China eine innere Angelegenheit.

Vor Senatoren seiner Demokratischen Partei forderte Obama die Chinesen auf, ihre Märkte zu öffnen: “Eine der Herausforderungen, die wir international angehen müssen, sind Wechselkurse, damit wir sicher sein können, dass unsere Waren nicht künstlich verteuert und deren Güter nicht künstlich verbilligt sind. Denn das bedeutet für uns einen großen Wettbewerbsnachteil.”

Auch am Treffen mit dem Dalai Lama hält der US-Präsident trotz Warnungen der chinesischen Führung fest. Weitere Streitpunkte sind ein geplanter Waffenverkauf an Taiwan sowie Hacker-Angriffe und Zensurauflagem beim Internetgiganten Google.