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Obama will Öffnung chinesischer Märkte

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Obama will Öffnung chinesischer Märkte

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Von Kooperation der beiden wichtigsten Handelsmächte der Erde kann heute kaum die Rede sein. Zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen Peking und Washington trug zuletzt der Kampf des US-Internetkonzerns Google gegen die Zensur in China bei.

Schutzzölle und Handelsspannungen verschlimmerten die Situation. US-Präsident Barack Obama hat sich gegen Protektionismus ausgesprochen: Sich abzuschotten wäre ein Fehler, betonte er in Washington. Er sei nicht dafür, die Handelsbeziehungen mit China zurückzuschrauben.

Obamas Regierung hatte voriges Jahr chinesische Reifenimporte mit Strafzöllen belegt. Die USA importierten von China 2009 Waren in Höhe von 270 Milliarden Dollar, exportierten aber nach China lediglich Waren im Wert von 61 Milliarden Dollar.

Das Handelsbilanzdefizit betrug mehr als 208 Milliarden Dollar.

China wies den amerikanischen Druck, seine Währung aufzuwerten, als “nicht hilfreich” zurückgewiesen.

Europäer und Amerikaner fordern seit langem, den chinesischen Yuan aufzuwerten, um Handelsungleichgewichte zu beseitigen.

Nach anfänglichem Schmusekurs verstärkt der US-Präsident den Druck: China soll endlich seine Währung entsprechend seiner gewachsenen
wirtschaftlichen Stärke aufwerten und seine Märkte weiter öffnen, lautet seine Botschaft.