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Toyota trotzt Imageverlust

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Toyota trotzt Imageverlust

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Der von Rückrufaktionen gebeutelte Autohersteller Toyota ist im dritten Geschäftsquartal allen Unkenrufen zum Trotz in die Gewinnzone zurück gekehrt. Der Umsatz des weltgrößten Autobauers erhöhte sich um 10,2 Prozent.
Toyota hob die Prognose für das laufende Geschäftsjahr sogar an und rechnet mit einem Nettogewinn von 1,2 Milliarden Euro.
Kosteneffizienz und Qualität widersprächen einander nicht, sagte der Gefäftsführer Toyotas, Takahiko Ijichi, etwas Hochwertiges sei letztlich kosteneffirzienter. Man habe daher keinerlei Pläne, die Qualität zu verringern, um so Kosten einzusparen. Mit anderen Worten: die Kostenbremse sei nicht verantwortlich für die Rückrufaktion wegen defekter Gaspedale.
Auf die Bremse trat unterdessen US-Verkehrsminister Ray LaHood. Denn seine Regierung hält Anteile an den Konkurrenten General Motors und Chrysler und warnte Toyota-Fahrer:
“Wenn irgendjemand so ein Auto besitzt: Nicht mehr fahren und zu einem Toyota-Händler bringen, denn der kann das angeblich beheben.” Die Aktie des japanischen Konzerns sackte daraufhin ab.
Ein kleines Metallteil soll die Pedale nun sicher machen. Doch viele Kunden und selbst Händler fühlen sich schlecht informiert. Am entstandenen Imageschaden könnte der Weltmarktführer noch länger zu tüfteln haben.