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NATO will sparen

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NATO will sparen

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Die NATO hat sich auf ein umfassendes Sparpaket geeinigt. Die 28 NATO-Verteidigungsminister wollen ein 640 Millionen großes Loch im Haushalt des Nordatlantischen Bündnisses stopfen. Das kündigte
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen beim Verteidigungsministertreffen in Istanbul an.

Rasmussen erklärte weiter, dass in Afghanistan mehr Kämpfe zu erwarten seien, aber es könne trotzdem mit einer Wende zum Besseren gerechnet werden. Insgesamt sind 85.000 Soldaten am Hindukusch im Einsatz. Unterdessen sind britische Truppen im Süden des Landes gegen Taliban-Kämpfer vorgegangen. Dabei wurden mehr als 30 Menschen getötet. Die Sicherheitskräfte waren im Bezirk Nad Ali in der Helmand-Provinz gegen die Taliban im Einsatz.

Die afghanischen und internationalen Truppen bereiten dort eine Großoffensive gegen die Taliban vor. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kabul soll der Einsatz in Helmand von afghanischen Sicherheitskräften angeführt werden. US-Verteidigungsminister Robert Gates rief derweil die NATO-Verbündeten zur raschen Entsendung von 4000 zusätzlichen
Ausbildern für Armee und Polizei in Afghanistan auf.