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Neue Saison in der Oper von Venedig

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Neue Saison in der Oper von Venedig

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Nicht nur Kanäle und Gondeln gibt es in Venedig und nicht nur Gondoliere singen in der Lagunenstadt: Auch das Opernhaus “Gran Teatro La Fenice di Venezia” hat sich einen Platz unter den großen Opernbühnen der Welt gesichert. La Fenice bedeutet soviel wie “Phönix” und dieser Name kommt nicht von ungefähr: 1773 fiel das wichtigste Opernhaus Venedigs einem Feuer zum Opfer. Die Betreiber errichteten daraufhin ein neues Haus, das 1792 eröffnet und in Anspielung auf die Brandkatastrophe “La Fenice” genannt wurde.

Aber das Haus scheint unter keinem guten Stern zu stehen: 1836 wurde es erneut bei einem Brand schwer beschädigt, konnte aber schnell renoviert werden. 1996 brannte es zum dritten Mal in dem Opernhaus. Diesmal war Brandstiftung die Ursache; das Gebäude wurde vollständig zerstört. Der Wiederaufbau – eine originalgetreue Rekonstruktion anhand von Fotos und Filmdokumenten – dauerte mehrere Jahre. 2003 wurde “La Fenice” als Konzertsaal wieder eröffnet, im November 2004 konnte der Opernbetrieb wieder aufgenommen werden.

Das Haus blickt also auf eine wechselhafte Geschichte zurück, in der es aber auch zahlreiche Höhepunkte gab. So bevorzugte Giuseppe Verdi die Oper in Venedig und ließ seine Werke häufig hier uraufführen. Die neue Saison beginnt diesmal mit der Oper “Manon Lescaut” von Giacomo Puccini.