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Neuer Schub für A400M

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Neuer Schub für A400M

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Der trudelnden Militärtransporter A400M bekommt neuen Schub. Die sieben Käuferländer einigten sich in Berlin darauf, weitere eineinhalb Milliarden Euro der Mehrkosten zu übernehmen. Damit bliebe eine Finanzzierungslücke von knapp einer Milliarde Euro.

Beim gemeinsamen Ministerrat in Paris hatten sich auch die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident optimistisch gezeigt: Die Verhandlungen müssten nun auf Arbeitsebene weitergeführt werden, so Angela Merkel, “Wir waren uns einig, dass es sich um ein Projekt strategischer Bedeutung handelt.” Und Gastgeber Nicolas Sarkozy fügte hinzu: “Für den 400M finden wir eine Lösung. Das ist ein entscheidendes Projekt, wir lösen das schnell.”

Binnen drei Wochen wollen sich die Käufer mit Europas Rüstungsriesen EADS endgültig einigen. Misswirtschaft und technische Probleme hatten das Prestigeprojekt um Jahre verzögert. Die Kosten schossen derweil in den Himmel, die 180 Maschinen sollen nun mehr als 30 Milliarden Euro kosten.