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Spanien bleibt in Rezession

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Spanien bleibt in Rezession

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Schlechte Stimmung an der Madrider Börse: Spanien bleibt weiter in der Rezession stecken. Das Bruttoinlandsprodukt ging 2009 um 3,6 Prozent zurück.

Harte Zeiten für Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero. Zapatero ließ trotz der schlechten Zahlen verlauten, die spanische Wirtschaft sei solide. Doch nach Prognosen des Internationalen Weltwährungsfonds wird Spanien als einziges größeres Land in der EU 2010 kein Wachstum erzielen. Derzeit sind rund 4,3 Millionen Menschen arbeitslos. Das ist fast doppelt so viel wie der Durchschnitt der Euro-Zone.

Ein Wirtschaftsexperte erklärte: “Spanien kann nicht mit den Sorgenkindern Portugal und Griechenland verglichen werden. Die beiden Länder durchleben schon seit längerer Zeit eine Krise. Sie haben eine höhere Staatsverschuldung und höhere Defizite.” Das sehen einige Experten jedoch anders und meinen, der eigentliche Brandherd sei Spanien.