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G7-Treffen beginnt mit Schlittenfahrt

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G7-Treffen beginnt mit Schlittenfahrt

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Mit einer Fahrt im Hundeschlitten haben
die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Staaten ihr Treffen im kanadischen Iqaluit begonnen. In der Stadt in der Nähe des
Polarkreises gehörte die Fahrt zum informellen Programm des Gipfels. Symbolisch war das allerdings nicht gemeint. Die offiziellen Gespräche des jährlichen Treffens beginnen heute. Es dürfte
vor allem darum gehen, den zaghaften
Aufschwung zu stabilisieren. Kanadas Finanzminister Jim Flaherty sagte, man müsse sich vor allem um das mögliche Scheitern der größten Weltwirtschaften kümmern, um das Fortdauern einiger vergifteter Anlagen und Banken. Das seien weiterhin Probleme. Ein weiteres Thema soll ein Schuldenerlass für das von einem Erdbeben heimgesuchte Haiti sein. Dessen Auslandsschulden belaufen sich auf etwa 740 Millionen Euro. Mit dem ungewöhnlichen Tagungsort in der 7000-Einwohner-Stadt wollen die Gastgeber den Gästen aus den USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland wohl auch die Lebenswelt der kanadischen Inuit nahebringen. Entsprechend der Speisekarte der Ureinwohner soll auch Seehundfleisch serviert werden.