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Iran: Außenminister Mottaki enttäuscht den Westen

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Iran: Außenminister Mottaki enttäuscht den Westen

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Im Atomstreit mit dem Iran hat der
Westen weiter massive Zweifel an einem tatsächlichen Sinneswandel der Regierung in Teheran.

Daran konnte auch die Rede des iranischen Außenministers Manuschehr Mottaki bei der Sicherheitskonferenz in München nichts ändern.

Dort sagte Mottaki am Freitagabend, eine Einigung im Atomstreit sollte “in nicht allzu ferner Zukunft” möglich sein. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte Anfang der Woche gesagt, sein Land habe “kein Problem” mit der Anreicherung von iranischem Uran im Ausland – das hatte die Internationale Atomenergiebehörde vorgeschlagen.

Doch der Westen traut dem Frieden nicht:

“Teheran muss sich seiner Verantwortung stellen oder mit stärkeren Sanktionen und größerer Isolation rechnen. Hier geht es um ein Wettrüsten im Mittleren Osten und es betrifft die ganze Welt. Ich mache mir größte Sorgen um unsere gemeinsame Sicherheit”.

Unterdessen hat der iranische Verteidigungsminister zwei neue Produktionsstätten für Raketen eingeweiht, die vor allem gegen Kampfhubschrauber, Panzer und gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt werden sollen.