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UNO-Beauftragter Bill Clinton besucht Haiti


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UNO-Beauftragter Bill Clinton besucht Haiti

Zum zweiten Mal seit dem Erdbeben kommt Bill Clinton nach Haiti: Der ehemalige Präsident der USA
ist hier jetzt der Sondergesandte der UNO. Die Vereinten Nationen haben ihn zum Koordinator für die weltweite Hilfe gemacht.

Proteste empfangen ihn, von Haitianern, denen es mit der Hilfe zu langsam geht. Clinton bekommt davon aber wohl kaum etwas mit: Er wird sofort zu einem Treffen mit Haitis Präsident gebracht. Dort geht es um die Lage gut drei Wochen nach dem
Erdbeben und darum, wie dem ohnehin schon verarmten Land in nächster Zeit geholfen werden kann.

Hunderte von Demonstranten machen vor dem provisorischen Regierungssitz ihrem Unmut Luft: Sie
fühlen sich in ihrem Elend alleingelassen.

Zweihunderttausend Haitianer sind nach Angaben der Regierung bei dem Erdbeben wahrscheinlich ums
Leben gekommen; weitere Hunderttausende sind seitdem obdachlos. Sie leben in Zeltlagern oder auch ganz auf der Straße, und das in der derzeitigen
brennenden Hitze. Viele fürchten sich in dieser Lage auch vor der bevorstehenden Regenzeit.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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