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Washington DC versinkt im Schnee

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Washington DC versinkt im Schnee

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Weißer geht’s kaum: Das weiße Haus, der Amtssitz des Amerikanischen Präsidenten, ist tief eingeschneit und auch ansonsten liegt die US-Hauptstadt Washington DC so gut wie lahm. In der Nacht war streckenwesie mehr als ein halber Meter Neuschnee gefallen – ein Rekord: seit fast 80 Jahren war das nicht vorgekommen. Der öffentliche Nahverkehr fällt fast völlig aus. Da, wo geräumt ist kommt man oft zu Fuß schneller voran als mit dem Auto. Und viele genießen die ungewöhnliche Kulisse, ene Joggerin ist begeistert: “Das ist spektakulär! Wunderschön! So ruhig! Ein wunderschöner Tag!”

Ganz so schön finden viele das Gestöber nicht: Selbst die, die den Schnee weg schaufeln sollen sind blockiert. Bäume knickten unter den feucht-kalten Massen ein – am Flughafen brach sogar ein Hangar ein.

Das große Chaos blieb zwar aus, weil die meisten Menschen am Wochenende nicht zur Arbeit müssen. Aber auch zu hause ist es oft ungemütlich: In der Stadt und umzu sind über 100.000 Haushalte ohne Strom und im Nachbarstaat Virgina kamen zwei Menschen ums Leben. Dort und in Delaware gilt der Notstand. Ein Ende ist nicht abzusehen: Für die kommende Nacht sagte Meterologen noch einmal einen viertel Meter Neuschnee voraus.