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Neues Testverfahren für Spenderlungen

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Neues Testverfahren für Spenderlungen

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In Madrid hat ein Chirurgenteam eine innovative Methode für Lungentransplantationen entwickelt.
Die gespendeten Organe werden mit neuen medizinischen Apparaten aufs gründlichste getestet.
Die Maschine versorgt die Spenderlunge mit einer bestimmten Lösung und erhält das Organ bei 37 Grad in sterilen Bedingungen. Die Prozedur dauert zwei bis zwölf Stunden lang und Sensoren überprüfen die ganze Zeit über die Tätigkeit der Lunge. Das System funktioniert wie ein künstlicher Körper, in dem die Leistungsfähigkeit der Spenderlunge getestet wird, um sicher zu gehen, dass sie implantiert werden kann.
Heute fehlt es an Spenderorganen, allein in Deutschland warten mehr als 500 Menschen auf eine neue Lunge. Dank der neuen Methode kommen auch Lungen von Personen in Frage, die plötzlich gestorben sind. Bisher werden nur Lungen von Hirntoten Spendern benutzt, die im Vorfeld der Transplantation im Krankenhaus ausführlich untersucht werden konnten.