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Michael Jacksons Arzt der fahrlässigen Tötung angeklagt

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Michael Jacksons Arzt der fahrlässigen Tötung angeklagt

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Michael Jacksons früherer Leibarzt, Conrad Murray, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Er habe ohne Vorsatz den Tod des Sängers herbeigeführt, heißt es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Der Kardiologe wurde dem Richter in Los Angeles vorgeführt. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft. Nach dem überraschenden Tod des 50 Jahre alten Popstars am 25. Juni hatte Murray eingeräumt, den Sänger mit starken Medikamenten – darunter das Narkosemittel Propofol – behandelt zu haben. Dem Totenschein zufolge starb der “King of Pop” an einer “akuten Vergiftung” mit Propofol. Murray war gleich nach dem Tod Jacksons ins Visier der Polizei geraten. Die Ermittler durchsuchten wiederholt Praxisräume des Arztes und konfiszierten dabei Computer und Unterlagen. Murrays Anwälte rechnen nach eigenen Angaben mit einem langen Verfahren. Es werde “Bände von Beweismitteln und Zeugenberichten” der
Anklage geben, die analysiert werden müssten.