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Opel will Geld vom Staat


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Opel will Geld vom Staat

Der krisengeschüttelte US-Autobauer General Motors will mit einem drastischen Stellenabbau und milliardenschweren Staatshilfen die Zukunft seiner europäischen Töchter Opel und Vauxhall sichern.

Europaweit sollen 8300 der knapp 50.000 Stellen wegfallen, davon 4000 in Deutschland. Das Konzept sieht 2,7 Milliarden Euro an staatlichen Hilfen aus den Ländern mit Opel-Standorten vor. 1,5 Milliarden Euro soll Deutschland aufbringen.

Opel-Chef Nick Reilly sagte in Frankfurt, unter normalen Umständen würde der Konzern sich über den Kreditmarkt helfen, dies sei wegen der Krise nicht möglich. Er rief die Mitarbeiter von Opel und der britischen Schwester Vauxhall zur Teamarbeit auf. Die Mutter General Motors habe sich bereits durch die Rückzahlung des Brückenkredits und durch Liquiditätshilfen mit mehr als einer Milliarde Euro am Finanzierungsplan beteiligt.

Die IG Metall erteilte dem vorgelegten Sanierungsplan bereits eine Absage erteilt. Bund und Länder sollten nicht auf den Opel-Antrag auf 1,5 Milliarden Euro Staatshilfe eingehen.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird Opel/Vauxhall 11 Milliarden Euro investieren, um 80 Prozent des Produktportfolios zu erneuern.

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Opel legt Sanierungsplan vor