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Toyota-Chef will Kunden beruhigen

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Toyota-Chef will Kunden beruhigen

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Der japanische Verkehrsminister Seiji Maehara hat Toyota-Chef Akio Toyoda vorgeworfen, der Konzern habe bei seinen Rückrufaktionen nicht schnell genug gehandelt. Er habe sich eine raschere Reaktion des Autoherstellers gewünscht. In einem Gespräch mit Toyoda kritisierte der Minister, Toyota habe das Problem mit den Bremsen beim Hybriden Prius nicht ernst genommen.

Nach dem Gespräch mit dem Minister sagte Toyoda vor der Presse, er wolle Panik vermeiden. Die hohe Zahl der zurückgerufenen Autos zeige auch, wie viele treue Kunden die Marke habe. Er wolle selbst nächste Woche in die USA reisen, um die Kunden dort zu beruhigen.

In Deutschland sind von der jüngsten Rückrufaktion die Inhaber von 4000 Wagen der neuesten Version des Prius betroffen.

Auch startete das Unternehmen in den USA eine Imagekampagne. In Werbeanzeigen entschuldigt sich der Konzern und gelobt Besserung.