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Konzertatmosphäre im Weißen Haus

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Konzertatmosphäre im Weißen Haus

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Es war ein musikalischer Abend an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich im Weißen Haus. Und einer mit Starbesetzung: Nicht nur die “Blind Boys of Alabama” folgten der Einladung von US-Präsident Barack Obama, auch Joan Baez, Natalie Cole oder John Mellencamp gaben sich die Ehre. Das Konzert sollte im Rahmen des “Black History Month” an die Bürgerrechtsbewegung in den USA erinnern. “Die Bürgerrechtsbewegung wurde gestärkt von Musik”, sagte Obama in seiner Rede, “von Protestsongs, die davon handelten, wie das Falsche überwunden werden kann. Sie wurde in die Welt getragen von jungen Künstlern wie einer Immigrantentochter aus New York oder einem Geschichtenerzähler aus Minnesota.”

Und dieser Geschichtenerzähler aus Minnesota durfte natürlich nicht fehlen. Also hieß es: Bühne frei für Bob Dylan bei seinem ersten Auftritt im Weißen Haus!

Ursprünglich für Mittwoch abend geplant hatte man das Konzert wegen angekündigter Schneefälle einen Tag vorverlegt. Der Stimmung tat das keinen Abbruch – schon gar nicht, als Barack Obama verborgene Talente enthüllte und selbst zum Mikrophon griff. Das Konzert war das vorerst letzte in einer ganzen Konzertreihe im Weißen Haus. Barack Obama ist eben auch ein sehr musikalischer US-Präsident.