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Sanktionen gegen iranische Revolutionsgarden

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Sanktionen gegen iranische Revolutionsgarden

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Im Atomstreit mit dem Iran erhöhen die Vereinigten Staaten den Druck auf das islamische Land. Zuvor hatte Präsident Mahmud Ahmadinedschad die umstrittene Urananreicherung im eigenen Land angeordnet. Der Westen befürchtet, dass der Iran unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung in Wahrheit am Bau einer Atombombe arbeitet.

Die USA verhängten nun Sanktionen gegen die iranischen Revolutionsgarden. Diese gehören zu den Streitkräften und gelten als ein Grundpfeiler des iranischen Systems. Amerikanische Firmen dürfen weltweit nicht mehr mit vier großen Subunternehmen arbeiten oder an sie Aufträge erteilen, deren Firmen zu den weitverzweigten Unternehmen der Revolutionsgarden gehören. Dies teilte das amerikansiche Finanzministerium mit. Die Tür für Verhandlungen mit dem Iran aber blieben weiter offen, hieß es. Die USA planen außerdem, im Weltsicherheitsrat weitere Sanktionen gegen den Iran zu beantragen.