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EU: Rettungsplan für Griechenland beschlossen

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EU: Rettungsplan für Griechenland beschlossen

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Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou kann aufatmen.

Die politischen Spitzen der EU haben sich auf einen Rettungsplan für sein schuldengeplagtes Land geeinigt. Damit konnten sie vermeiden, dass der internationale Währungsfonds eingreifen muss und die Länder der Euro-Zone bloßstellt.

Nach einem Treffen mit einigen Staats-und Regierungschefs verlas EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy folgende Erklärung.

“Alle Mitglieder der Euro-Zone müssen eine verlässliche Politik betreiben. Sie haben eine gemeinsame Verantwortung für die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität in der Euro-Zone. Deshalb unterstützen wir die Bemühungen der griechischen Regierung und ihr Versprechen, alles Nötige zu tun und eventuell notwendige zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, damit die Ziele des Stabilitätgsprogramms für 2010 und die kommenden Jahre erreicht werden”.

Griechenland muss in diesem Jahr weitere 53 Milliarden Euro Schulden aufnehmen. Selbst wenn es ihm gelingen sollte, seine Neuverschuldung von 12,7 Prozent auf 8,7. Prozent zu senken.

Die griechische Regierung habe aber nicht um Finanzhilfen gebeten, sagte Van Rompuy weiter.

Die Staats- und Regierungschefs rufen Athen demnach auf, sein Staatsdefizit durch deutliche Einsparungen zu drücken.

Einsparungen, gegen die bereits Tausende Staatsbedienstete demonstrierten. “Wir zahlen nicht für die Krise”, war auf ihren Plakaten zu lesen.