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Iran: Polizei setzt Tränengas gegen Oppositionelle ein

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Iran: Polizei setzt Tränengas gegen Oppositionelle ein

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Die Opposition im Iran hat die Feierlichkeiten zum 31. Jahrstag der Iranischen Revolution zum Anlass genommen, selbst eine große Protestkundgebung abzuhalten. Bereits am Donnerstag Morgen kam es zu ersten Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Auf einer Webseite der Opposition hieß es, Polizisten hätten das Auto des Regimekritikers Mahdi Karubi attackiert und zudem den ehemaligen Präsidenten Mohammad Chatami angegriffen. Die Oppositionsanhänger ließen sich davon jedoch nicht beirren und nützten sogar U-Bahn-Stationen und Waggons für Anti-Regierungs-Kundgebungen.

Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt, hart durchzugreifen, und dies setzte sie auch in die Tat um. Nach Angaben von Augenzeugen beschossen Sicherheitskräfte die Demonstranten mit Farbpatronen und Tränengas. Um die Protestbewegung weiter zu schwächen, drosselten die Behörden auch die Internet-Bandbreite und schränkten SMS-Übertragungen ein.