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Irans Opposition kündigt neue Proteste an

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Irans Opposition kündigt neue Proteste an

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Regierungsgegner im Iran planen an diesem Donnerstag neue Massenproteste anlässlich der Staatsfeiern zum Jahrestag der islamischen Revolution. Auf Internetseiten der Opposition hieß es gestern, zu den Demonstrationen – 31 Jahre nachdem Ayatolla Khomeni in den Iran zurückkehrte – würden landesweit Millionen von Menschen erwartet.

Zu den jetzt geplanten Protesten erklärte die Polizei, es habe bereits neue Festnahmen gegeben. Die Sicherheitskräfte hatten gewarnt, mit eiserner Faust gegen nicht genehmigte Demonstrationen vorzugehen. Hauptredner bei der Staatsfeier in Teheran ist Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Ihm wirft die Opposition vor, die Wahl im vergangenen Juni manipuliert zu haben, um seine Wiederwahl zu sichern. Seitdem gab es immer wieder Massenproteste. Hunderte Oppositionsanhänger waren dabei festgenommen und teils drastisch bestraft worden, zwei wurden Ende Januar hingerichtet.