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Eurozone: Verhaltene Wachstumszahlen

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Eurozone: Verhaltene Wachstumszahlen

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Der Konjunkturaufschwung in der Eurozone läßt weiter auf sich warten. Das Bruttoinlandsprodukt der Länder mit der Gemeinschaftswährung wuchs im Vergleich zum Vorquartal nur um 0,1 Prozent. Vor allem Deutschland und Italien schwächelten, in Deutschland stagnierte das Wirtschaftswachstum, in Italien ging es um 0,2 Prozent zurück, Frankreich konnte immerhin einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent aufweisen.
Griechenland legte mit einem Wachstumseinbruch von 0,8 Prozent das schlechteste Ergebnis vor.

Aufs Jahr gesehen bilanzierten Deutschland, Frankreich und Italien die schlechtesten Zahlen seit dem Zweiten Weltkrieg. Den Einbruch des deutschen Bruttoinlandsprodukt um fünf Prozent bezeichneten Experten als Horrorszenario.

Für den Jahresauftakt 2010 rechnet der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle nur mit einer “eher gedämpften” Entwicklung der Wirtschaft.

Positive Impulse für die deutsche Wirtschaftsleistung waren lediglich aus dem Außenhandel gekommen. Der Export legte demnach wieder zu, die Einfuhren waren rückläufig.