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Hariri will Neustart in den Beziehungen zu Syrien

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Hariri will Neustart in den Beziehungen zu Syrien

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Fast genau fünf Jahre ist es her: Am 14. Februar 2005 wurde bei einem Bombenanschlag in Beirut der damalige libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri ermordet. Mit ihm starben 22 Menschen. Zunächst wiesen alle Spuren nach Syrien, die Vereinten Nationen setzten ein Sondertribunal ein, das die Hintergründe der Tat klären soll, doch das ist bis heute nicht geschehen.

Euronews fragte den heutigen Ministerpräsidenten Saad Hariri, den Sohn von Rafik Hariri, nach seiner Meinung zum Anschlag. Vorwürfe gegen Syrien kommen ihm heute nicht mehr über die Lippen. “Wir haben eine neue Seite aufgeschlagen und sind dabei, Vertrauen aufzubauen”, so Hariri. “Wir hatten fünf Jahre lang keine Beziehungen zwischen Syrien und dem Libanon. Derzeit baut sich eine neue Beziehung zwischen den beiden Ländern und Völkern auf.”

Israels Außenminister Avigdor Liebermann habe die Hisbollah beschuldigt, Rafik Hariri getötet zu haben, so Euronews-Reporter Hussein Ibrahim. Was Hariri ber diese Anschuldigung denke?

“Er sollte seine Erkenntnisse dem Internationalen Tribunal zur Kenntnis bringen”, so Hariri, und: “Aber wegen der Schlachtereien Israels im Gazastreifen sollte er direkt hinter Gitter – ohne Prozess.” Das ganze Interview mit Libanons Ministerpräsidenten Saad Hariri sehen Sie am Montag abend bei Euronews.