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Olympia in Vancouver eröffnet

Die Olympischen Winterspiele von Vancouver sind eröffnet: Für Kanada sind es die zweiten Spiele, nach denen von Calgary, das vor gut zwanzig Jahren
Gastgeber war, 1988.

Das olympische Feuer wurde von mehreren kanadischen Sportlegenden entzündet, unter ihnen der frühere Eishockeystar Wayne Gretzky. Damit beginnen nun die gut zweiwöchigen Wettkämpfe, zu denen Sportler aus mehr als achtzig Ländern nach Kanada gekommen sind.

Die Stimmung bei der Eröffnungsfeier war allerdings gedämpft, nach dem gestrigen Tod eines Rennrodlers beim Training. Den 21-jährigen Nodar Kumaritaschwili aus Georgien hatte es in einer Kurve aus der Bahn getragen. Er prallte gegen einen
Stahlmast; der Versuch, ihn wiederzubeleben, blieb erfolglos.

Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees
war fassungslos: Von einem sehr traurigen Tag sprach Jacques Rogge. Ein junger Sportler habe sein
Leben verloren, indem er seine Leidenschaft auslebte. Er habe davon geträumt, hier teilzunehmen, dafür viel trainiert und dann diesen tödlichen Unfall gehabt. Er selbst, so Rogge weiter,
könne nicht ausdrücken, was er und andere fühlten.

Die Rodelwettbewerbe finden trotzdem wie geplant
statt. Das entschied der Weltverband. Auf dem Program stehen heute nacht die ersten beiden Wettkampfdurchgänge der Männer. Zuvor sind noch zusätzliche Trainingsläufe angesetzt.

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