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Rechter Marsch in Dresden verhindert

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Rechter Marsch in Dresden verhindert

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Vor 65 Jahren ist Dresden durch alliierte Luftangriffe
zerstört worden: Auch dieses Jahr versuchten Rechtsextreme, den jährlichen Gedenktag für ihre Zwecke zu nutzen. Für sie ist die Zerstörung der
“Bombenholocaust”, Briten und Amerikaner die Schuldigen.

Einen so genannten Trauermarsch hatten sie für diesen Tag geplant: Linke Gegendemonstranten wollten es ihnen aber so schwer machen wie möglich.

Die Neo-Nazis durften außerdem nur in der Dresdner Neustadt demonstrieren. Ihre linken Gegner blockierten aber Gleise am dortigen Bahnhof
sowie Straßen, auf denen der Marsch entlangführen sollte.

Die Polizei sprach von Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten wie auch von Angriffen auf Polizisten. Es gab einige Festnahmen.

Rund fünftausend Rechtsextreme hatten sich letztlich versammelt: Zum eigentlich geplanten Marsch kam es aber nicht mehr. Zum einen war die gerichtlich erlaubte Zeit vorbei, zum anderen konnte
die Polizei nicht für die Sicherheit garantieren. Auch eine kürzere Ersatzstrecke wurde untersagt.