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Tod im Eiskanal - Trainigsunfall überschattet Olympia

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Tod im Eiskanal - Trainigsunfall überschattet Olympia

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Die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver werden von einem tödlichen Unfall überschattet. Kurz vor der Eröffnungsfeier wurde der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili am Freitag nach einem Fahrfehler aus der Eisbahn katapultiert. Der 21 jährige Georgier prallte gegen einen Stahlträger und erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Das Unglück ereignete sich während des Trainings auf der schnellsten Rodelbahn der Welt. Kumaritaschwilli war mit 144 km pro Stunde unterwegs. Es ist der erste Todesfall in der Geschichte der Winterspiele während eines Wettkampfs.

IOC-Präsident Jacques Rogge zeigte sich tief bewegt. “Dies ist ein sehr trauriger Tag. Das IOC ist tief betroffen. Ein junger Athlet hat sein Leben verloren, weil er seiner Leidenschaft nachging. Er träumte von der Teilnahme an den Spielen. Er trainierte hart und hatte einen tödlichen Unfall. Mir fehlen die Worte”, sagte Rogge.

Mehr als ein Dutzend Rodler stürzten bereits im Training auf der anspruchsvollen Bahn am Blackcomb Mountain in Whistler, darunter auch Titelverteidiger Armin Zöggeler aus Italien.