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Ausschreitungen nach Mord an Ägpyter in Mailand

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Ausschreitungen nach Mord an Ägpyter in Mailand

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Nach der Ermordung eines jungen Ägypters ist
es in Mailand zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Dutzende Migranten aus Nordafrika zogen durch ein überwiegend von Migranten bewohntes Viertel, warfen Autos um und zerstörten Geschäfte.

Die Polizei nahm über dreißig Ägypter fest, die Täter, eine Gruppe südamerikanischer Einwanderer, konnte sie aber noch nicht fassen.

Für die Regierung eine Gelegenheit, um wieder einen Rund-um-Schlag gegen die demokratischen Institutionen zu platzieren.

“Den Gesetzen der Regierung steht ein Mechanismus gegenüber, der die Gesetze nicht anwenden will. Das betrifft einen Teil der Richter, aber auch andere Organisationen. Sie wollen die Illegalität begünstigen, die Gesetze missachten und folgenden Leitspruch durchsetzen: Je mehr Immigranten, desto besser”.

Am Samstag hatte eine Gruppe Südamerikaner aus Peru und Equador den 19jährigen Ägypter mit einem Messer erstochen. In einem Bus war es vorher zu Streit gekommen. Die Anwohner machen sich Gedanken.

“Ja, ich habe Angst, aber was können wir tun? Wir müssen weiterleben”
“Die Politiker wollen gar nicht, dass die Immigranten die Regeln lernen. Denn dann haben die Menschen keine Angst mehr und sie verlieren Wählerstimmen”.

Die ausländerfeindliche “Lega Nord” nutzte die Vorkommnisse bereits für Parteipropaganda: Ein Abgeordneter forderte die sofortige Ausweisung für die Beteiligten sowie scharfe Kontrollen in dem Viertel – und zwar “Haus für Haus, Stockwerk für Stockwerk”.