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20 Tote bei Zugunglück in Belgien

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20 Tote bei Zugunglück in Belgien

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Bei einem frontalen Zusammenstoß von zwei Regionalzügen bei Brüssel sind nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga 20 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete Belga am Montag mit Hinweis auf den Bürgermeister der Stadt Halle, Dirk Pieters.

Die Bahnbetreibergesellschaft Infrabel machte zunächst keine Angaben über die Zahl der Toten. Außerdem wurden viele Menschen
verletzt, Zahlen nannte der Bürgermeister nicht. Es handelt sich um eines der schlimmsten Zugunglücke in Belgien seit Jahrzehnten.

Das Unglück ereignete sich zwischen den Bahnhöfen Buizingen und Halle am Brüsseler Stadtrand. Bei dem Unfall verkeilten sich die
beiden ersten Waggons der Züge ineinander; die Wucht des Aufpralls schob sie nach oben. Die Feuerwehr musste die Passagiere aus den schwer beschädigten Wagen befreien.

Der Bürgermeister sagte weiter, die Schwerverletzten würden an Ort und Stelle behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Helfer
brachten die Leichtverletzten in ein Sportzentrum in Halle. Die Behörden richteten ein Krisenzentrum ein.

Die beiden Bahnen waren einen Kilometer vom Bahnhof Halle entfernt frontal zusammengeprallt. Über die Ursache des Unfalls gab es
zunächst keine Informationen. Das Unglück ereignete sich auf vereisten Gleisen und in dichtem Schneefall.

euronews/dpa