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Schwere Zugunglücke der letzten Jahre

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Schwere Zugunglücke der letzten Jahre

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Juni 2006. Der ICE Nr. 884 “Wilhelm Conrad Röntgen” rast mit 287 Passagieren an Bord von München nach Hamburg. Um 10.56 beim Streckenkilomter 61, kurz vor dem niedersächsichen Ort Eschede geschieht das Unglück. Wegen Materialermüdung bricht ein Radreifen, wie später bewiesen wird. Der ICE entgleist, rast in eine Brücke. 101 Mensch sterben. 88 Personen werden schwerverletzt. 106 Personen leicht.

Es ist das bislang schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und das schwerste aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit.

16 Monte später. Im Londoner Stadteil Ladbroke Grove kollidiert ein Regional- mit einem Expresszug.
31 Menschen sterben. 400 Personen werden verletzt. Der Führer des Regionalzugs übersah ein rotes Signal und fuhr mit 210 Stundenkilometern in den Express.

September 2006. Versuchsstrecke der Magnetschwebebahn Transrapid im Emsland.
Mit 170 Stundenkilometern rast die Magnetschwebebahn in einen Werkstattwagen. 23 Menschen sterben. 10 sind schwer verletzt.
Auf der 31.5 Kiliometer langen Versuchsstrecke erreicht die Schwebebahn Geschwindigkeiten bis zu 450 Stundenkilometern.