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"Submarino" des Dänen Thomas Vinterberg im Wettbewerb der Berlinale

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"Submarino" des Dänen Thomas Vinterberg im Wettbewerb der Berlinale

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“Submarino” ist einer der beiden dänischen Filme, die auf der Berlinale um den Goldenen Bären konkurrieren.

Der Regisseur dieses Dramas ist Thomas Vinterberg, der zusammen mit Lars von Trier und zwei anderen Regisseuren die Dogma-Bewegung inizierte, die ein minimalistisches Kino propagiert. “Submarino” ist nach Ansicht von Vinterberg aber kein Dogma-Film.

“Wenn Sie einen Dogma-Film machen wollen, müssen Sie gewisse Regeln respektieren. Per definitonem ist das also kein Dogma-Film. Aber natürlich hat mir das Pure, Direkte immer gefallen, also Filme ohne Gehabe und ohne zuviel Makeup. Und man könnte sagen, dass “Submarino” auch ein sehr direkter Film ist”.

Submarino erzählt die Geschichte zweier Brüder, die eine traurige, verwahrloste Kindheit erleben, und sich später aus den Augen verlieren.
Nach dem Tod ihrer Mutter sehen sie sich wieder und versuchen gemeinsam einen Neuanfang. Doch sie haben immer noch mit Armut, Alkohol und Drogen zu kämpfen.

Jakob Cedergren spielt einen der beiden Brüder.

“Es war phantastisch, zu dem Thema zu recherchieren und einen Teil Dänemarks kennenzulernen, den ich nicht kannte. Obwohl ich dachte, dass ich ihn kennen würde”.

“Ich bin ein großer Fan von Thomas Vinterberg und liebe seine Filme. Die Menschen, die Charaktere in all seinen Filmen sind sehr menschlich, und man erkennt ihre guten und ihre schlechten Seiten”.

Submarino kommt im März in die dänischen Kinos.
Der andere dänische Film im Wettbewerb der Berlinale ist “A Family” von Pernille Fischer Christensen.