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Zwölf Zivilisten in Afghanistan getötet

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Zwölf Zivilisten in Afghanistan getötet

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Bei der Großoffensive in Afghanistan sind bisher zwölf Zivilisten getötet worden. Die ISAF teilte mit, zwei Raketen hätten ihr Ziel verfehlt. In der afghanischen Stadt Marjah kam es auch zu heftigen Gefechten zwischen NATO-Truppen und Taliban. Die Operation Mushtarak – GEMEINSAM – soll die radikal-islamischen Taliban aus der Prozinz Helmand vertreiben.

Zunächst hatten die NATO-Verantwortlichen von Erfolgen gesprochen. So sagt auch der US-Brigadegeneral Nicholson: “Alles läuft gut. Wir kommen besser voran als erwartet. Wir sind optimistisch, wir liegen gut im Zeitplan. Und wir sind überrascht, wie viele Bomben wir gefunden haben.”

US-Soldaten versuchen zunächst, die zahlreichen Minen zu entschärfen, die in der Region verstreut liegen.

Ziel der gemeinsamen Operation zwischen NATO und afghanischen Truppen ist es, Marjah zu erobern und wieder unter Kontrolle der afghanischen Regierung zu stellen.

Ein Dorfbewohner meint, er sei von Soldaten der afghanischen Armee und US-Soldaten geweckt worden. Alles sei offenbar gut geplant.

Ein weiteres Ziel von ISAF und afghanischer Armee ist es, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Die Offensive findet im Siedlungsgebiet der Paschtunen statt, die bisher am wenigsten von der internationalen Hilfe profitiert haben und aus denen sich die Taliban rekrutierten.