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Sorge um zivile Opfer in Afghanistan

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Sorge um zivile Opfer in Afghanistan

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Der Vormarsch von westlichen und afghanischen Truppen in der Provinz Helmand geht langsam vor sich: Ziel ist dort vor allem die Stadt Mardscha, eine Hochburg der Taliban-Aufständischen. Im Zentrum von Mardscha treffen amerikanische Soldaten aber zum Teil auf heftigen Widerstand; außerdem haben die Taliban offenbar weite Geländestriche vermint.

Rund fünfzehntausend Soldaten sind bei dieser Offensive im Einsatz, sowohl aus westlichen Ländern als auch aus Afghanistan selber.

Sorgen macht aber weiterhin der Tod mehrerer Zivilisten bei den Angriffen. Die afghanische Menschenrechtskommission ruft alle Seiten in dem Kampf dazu auf, vor allem auf den Schutz der Zivilbevölkerung zu achten.

Zwölf Zivilisten wurden am Sonntag durch eine amerikanische Rakete getötet, hieß es zunächst. Die Regierung spricht jetzt von neun zivilen Opfern, drei seien Aufständische gewesen. Fünf Zivilisten wurden allerdings auch noch bei einem Luftangriff in der Nachbarprovinz Kandahar getötet, unabhängig
von der Offensive in Helmand.