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Erste Sitzung der EU-Kommission - Euronews begleitet Cecilia Malmström

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Erste Sitzung der EU-Kommission - Euronews begleitet Cecilia Malmström

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Eine Woche nach ihrer Ernennung durch das Europa-Parlament ist die neue EU-Kommission zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen.

Euronews hat Cecilia Malmström, die EU-Kommissarin für Innenpolitik, an diesem Tag begleitet.

Die Einwanderungspolitik der EU stand weit oben auf der Agenda, darunter fielen auch Gespräche über die Grenzschutzagentur Frontex.

“Wir haben die Arbeitsweise von Frontex besprochen. Wir wollen die Agentur stärken und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit erweitern, so dass die Mitgliedstaaten besser auf illegale Einwanderung reagieren können. Aber es geht auch darum, sicherzustellen, dass die Regeln und Gesetze zur Nicht-Abschiebung im Mittelmeerraum respektiert werden”.

Die 1968 geborene Malmström gehört der Liberalen Volkspartei an. Sie wuchs in Frankreich und Göteborg auf, wo sie in Politikwissenschaften promoviert wurde. Sieben Jahre lang war sie Abgeordnete im Europaparlament, danach knapp vier Jahre lang Europaministerin in der Regierung Reinfeldt.

Als EU-Kommissarin hatte sie durch die Ablehung des SWIFT-Abkommens durch das Parlament und den Visa-Streit mit Libyen schon viel zu tun.

“Von Anfang an ging es turbulent zu, diese Woche, und auch letzte Woche”

Was ist mit Libyen?

“Mit Libyen? Es gibt viele Gespräche auf verschiedenen Ebenen, es gibt keine Schuldzuweisungen. Das machen andere, aber die Kommission nicht. Wir müssen das Problem lösen. Die Schweiz gehört zum Schengen-Raum, deshalb betrifft das die Europäische Union – und wir müssen eine Lösung finden”.

Die Kommission will bis Ende der Woche mit den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-Ländern über das Thema diskutieren und über eine angemesse Reaktion auf den libyschen Vorstoß beraten.