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Halal-Burger stossen französischen Politikern böse auf

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Halal-Burger stossen französischen Politikern böse auf

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Seit die französische Schnellrestaurantkette “Quick” in ihrem Restaurant in Roubaix nur noch “Halal-Burger” anbietet, hat sich der Umsatz dort fast verdoppelt. Doch die Entscheidung des der staatlichen Sparkasse gehörenden Burgerbraters, nur noch nach islamischen Recht zubereitete Speisen zu servieren, verärgert die französische Politik.
 
“Im Interesse aller Bürger, auch der muslimischen, müssen wir sicherstellen, dass wir nicht eine Art Apartheid bekommen”, klagt der sozialistische Bürgermeister von Roubaix, Rene Vandierendonck, und kündigte an, den Fall vor die Antidiskriminierungsbehörde zu bringen.
 
In acht seiner 350 Restaurants in ganz Frankreich bietet Quick ausschließlich halale Speisen an – und trifft damit den Geschmack seiner Kunden. Viele Franzosen nehmen weite Wege für einen Halal-Burger in Kauf.
 
Die Idee mit dem Halal-Burger stammt übrigens von der US-Kette Kentucky Fried Chicken, die damit auf das schnell wachsende Segment kleiner Halal-Schnellimbisse reagierte.