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Georgischer Todesrodler beigesetzt

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Georgischer Todesrodler beigesetzt

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Der am vergangenen Freitag in Whistler tödlich verunglückte georgische Rennrodler Nodar Kumaritaschwili ist am Samstag in seiner Heimat beigesetzt worden. Die sterblichen Überreste des 21-jährigen waren seit seiner Überfürung aus Kanada in seinem Elternhaus aufgebahrt worden.

An der Beisetzung Kumaritaschwilis im Hof der orthodoxen Kirche seines Heimatortes Bakuriani nahm auch der Patriarch der Georgisch-orthodoxen Kirche Ilia II. teil.

Kumaritaschwili hatte beim Trainig im olympischen Eiskanal in Whistler die Kontrolle über seinen Schlitten verloren und war mit etwa 145 Stundenkilometern aus der überaus anspruchsvollen Bahn gegen einen Stahlträger geschleudert worden.
Er starb kurz nach dem Unfall.

Zum Gedenken an ihn will der georgische Staatspräsident Saakaschwili in Georgien eine Rodelbahn errichten lassen, die nach Kumaritaschwili benannt werden soll. Der Unfall hatte eine Diskussion über die Sicherheit in dem olympischen Eiskanal ausgelöst.