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Mehr als 30 Tote nach Einsturz eines Minaretts

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Mehr als 30 Tote nach Einsturz eines Minaretts

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Beim Einsturz des Minaretts einer Moschee sind in Marokko mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen.

Etwa 70 weitere seien verletzt worden, hieß es von Seiten der Rettungskräfte. Das Unglück ereignete sich während des Freitagsgebets in der Altstadt von Meknès im Norden Marokkos. Die Stadt hat rund eine halbe Million Einwohner und liegt am Fuß des Atlasgebirges.

Rund 300 Gläubige sollen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gotteshaus befunden haben.
Ursache sei möglicherweise der heftige Regen in der Region gewesen. Dieser hätte den Boden aufgeweicht und das rund 400 Jahre alte Minarett zum Einsturz gebracht.

Die Rettungskräfte mussten mehrere Menschen aus den Trümmern befreien. König Mohammed VI.
schickte seinen Innenminister zum Unglücksort, um die Bergungsarbeiten zu koordinieren.