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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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Rund eine Woche nach der Auflösung der
Regierung in der Elfenbeinküste hat es bei einer
Kundgebung der Opposition mehrere Tote gegeben.

Die Polizei hatte versucht, eine demonstrierende Menge mit Tränengas zu vertreiben und dann mit scharfer Munition auf die Menschen geschossen.
Mindestens drei Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

Bereits in den vergangenen Tagen war es in dem westafrikanischen Land zu Demonstrationen gegen den Präsidenten gekommen. In der Hauptstadt Abidjan wurden daraufhin die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

In der Stadt Gagnoa im Norden des Landes hatten mehr als tausend Menschen gegen Präsident Laurent Gbagbo demonstriert, der am vergangenen Freitag die Regierung und die Wahlkommission aufgelöst hatte.

Für Anfang März waren in Elfenbeinküste Wahlen vorgesehen. Nach der Auflösung der Kommission gelten die geplanten Wahlen im März jedoch als unwahrscheinlich.