Eilmeldung

Eilmeldung

Unglücksrodler beigesetzt

Sie lesen gerade:

Unglücksrodler beigesetzt

Schriftgrösse Aa Aa

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ist der am vergangenen Freitag in Whistler tödlich verunglückte georgische Rennrodler Nodar Kumaritaschwili beigesetzt worden. Die sterblichen Überreste des 21-jährigen waren nach seiner Überführung aus Kanada in seinem Elternhaus aufgebahrt worden. An der Beisetzung in seinem Heimatort Bakuriani nahm am Samstag auch der georgische Staatspräsident Michail Saakschwili teil.

Kumaritaschwili hatte beim Training im olympischen Eiskanal in Whistler die Kontrolle über seinen Schlitten verloren und war mit 145 Stundenkilometern aus der überaus anspruchsvollen Bahn katapultiert worden. Zum Gedenken an ihn will der georgische Staatspräsident Saakaschwili in Georgien eine Rodelbahn errichten lassen, die nach Kumaritaschwili benannt werden soll. Das IOC sagte zu, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Der tödliche Unfall hatte eine Diskussion über die Sicherheit der Rodelbahn in Whistler ausgelöst.