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Toyota spart auf Kosten der Sicherheit

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Toyota spart auf Kosten der Sicherheit

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Gegen den japanischen Autobauer Toyota werden neue schwere Vorwürfe erhoben. So soll aus internen Dokumenten hervogehen, dass Toyota
durch gute Lobby-Arbeit in den USA einen massiven Rückruf vermeiden und dadurch rund 100 Millionen Dollar sparen konnte. Auch damals ging es um das ungewollte Beschleunigen in einigen Toyota-Modellen, weil sich die Fußmatten mit den Gaspedalen zu verkeilen drohten.

Nach längeren Diskussionen mit den Behörden erreichte Toyota, dass nur 55000 Autos zurückgerufen wurden. Inzwischen ist bei über 5 Millionen Wagen der Fehler aufgetreten. Übermorgen wird in dieser Angelegenheit Toyota-Chef Akio Toyoda vor einem Untersuchungsausschus des Kongresses aussagen.

Toyota kündigte an, die Produktion in seinen Werken in Großbritannien und Frankreich im März und Aprill zeitweise einzustellen. Hintergrund ist ein befürchteter Nachfrageeinbruch aufgrund der anhaltenden technischen Probleme.