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Beerdigungen auf Madeira

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Beerdigungen auf Madeira

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Auf Madeira sind Opfer der schweren Überschwemmungen beerdigt worden. Mehr als 40 Menschen kamen durch die schweren Regenfälle und Flutwellen auf der portugiesischen Insel ums Leben; 18 liegen verletzt in den Krankenhäusern. Unter den Toten ist auch ein Feuerwehrmann. “Er hat fünf Menschen gerettet”, sagte eine Angehörige, aber als er eine Frau retten wollte, rissen die Fluten beide fort.”

Portugals Regierung hatte eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. 400 Menschen verloren ihr Hab und Gut. Lissabon versprach, den Menschen auf der Insel schnell und unbürokratisch zu helfen. Die EU soll für den Wiederaufbau der Infrastruktur Hilfsgelder bereitstellen.

Die Inselbewohner haben inzwischen damit begonnen, ihre Häuser vom Schlamm zu befreien. Die Straßen werden gereinigt, die Schäden beseitigt. Die Behörden beobachten sorgsam die Wettervorhersagen. Schwere Regenfälle werden in den kommenden Tagen allerdings zum Glück nicht erwartet.