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Toyota-Chef sagt in Rückrufaffäre aus

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Toyota-Chef sagt in Rückrufaffäre aus

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Nach dem Massenrückruf fehlerhafter Autos muss sich Toyota inzwischen vor dem amerikanischen Kongress verantworten. Vor einem Ausschuss des Abgeordnetenhauses erschien dazu jetzt sogar der Konzernchef persönlich, gleichzeitig Enkel des Firmengründers.

“Ich liebe Autos nicht weniger als jeder andere”, sagt Akio Toyoda auf Englisch, bevor ins Japanische wechselt. “In den letzten Monaten haben sich unsere Kunden aber Sorgen gemacht um die Sicherheit von Toyotas Fahrzeugen. Dafür trage ich die volle Verantwortung.”

Der Chef des Weltkonzerns musste sich dann der harschen Kritik der Abgeordneten stellen. In den USA sollen fünf Menschen wegen der Fehler an den Autos gestorben sein. Knapp dreißig weitere Todesfälle werden noch untersucht. Weltweit ruft der weltgrößte Autohersteller mehr als acht Millionen Fahrzeuge zurück, den überwiegenden Teil davon in den USA.