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Ashton für Fernbleiben kritisiert

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Ashton für Fernbleiben kritisiert

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Die Abwesenheit der neuen EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton vom EU-Verteidigungsminister-treffen auf Mallorca hat für internationale Irritation gesorgt.

Ashton weilte in Moskau und Kiew, während die
EU-Kollegen die quasi-Nachfolgerin Javier Solanas in Palma de Mallorca erwarteten.

Solana sei in seiner Funktion als Generalsekretär des Rates der EU so etwas nie passiert,- merkte prompt Spaniens Verteidigungsministerin Carme Chacon an.

Ein italienischer EVP-Abgeordneter:
“Besonders ihre Wahl des neuen Afghanistan-Beauftragten missfällt uns,- er hat keinerlei qualifitzierende Erfahrung,- außer das er Briten und Amerikanern gefällt.”

Auch von deutscher Seite gab es Kritik an Ashtons allgemeiner Amtsführung und ihrem Fernbleiben der Konferenz.

EVP-Mitglied Elmar Brok:
“Wir befinden uns in einer Phase der Einarbeitung und da hat man noch ein gewisses Verständnis für solche Fehler. Aber die allgemeine Kritik macht eben doch deutlich, das hier sehr viel von ihr erwartet wird.”

Immerhin:
Ashtons postalisch eingesandter Vorschlag,
die bislang nur informellen EU-Verteidigungsministertreffen zu offiziellen Konferenzen zu erklären, stieß auf breite
Zustimmung der Minister auf Mallorca.