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Syrien und Iran festigen ihr Bündnis

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Syrien und Iran festigen ihr Bündnis

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Syrien und der Iran haben ihr Bündnis weiter gefestigt. Bei einem Treffen in Damaskus unterzeichneten der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und sein syrischer Kollege Baschar al-Assad ein Abkommen über die Abschaffung der Visumpflicht für die Bürger beider Staaten. Ahmadinedschad betonte bei einer anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz mit Assad, die beiden Länder hätten nicht nur gemeinsame Interessen und Ziele, sondern auch gemeinsame Feinde. Außerdem sagte Ahmadinedschad erneut den Untergang Israels voraus.

Der syrische Präsident verteidigte das iranische Atomprogramm und erklärte, wer heute den Iran an der Nutzung dieser Technologie hindern wolle, der werde sich morgen die Araber vornehmen. Im Anschluss an die Pressekonferenz besuchten die Präsidenten gemeinsam die große Umayyaden-Moschee von Damaskus.

Beobachter werten den neuen Schulterschluss als Rückschlag für die westliche Strategie, Syrien aus dieser Verbindung zu lösen. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte noch am Mittwoch von kleinen Fortschritten im Verhältnis zu Syrien gesprochen.