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EU beschliesst Donau-Abkommen

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EU beschliesst Donau-Abkommen

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Die Europäische Union hat die Ausarbeitung einer neuen Strategie für die Entwicklung des Donauraums
auf den Weg gebracht.

Experten und hohe Regierungsvertreter aus den Donau-Anrainerstaaten trafen sich in Budapest zu Beratungen, in deren Mittelpunkt die Erhöhung der Umwelt- und Lebensqualität entlang des Stromes standen.
Umweltschützer hoffen seit Langem auf ein Abkommen, das alle Anrainerstaaten unterzeichnen:
“Eine solcher Fortschritt ist umso beeindruckender, wenn man das Projekt mit anderen Flüssen in Europa vergleicht,- zum Beispiel in Spanien. Dazu kommt, das die Donau der internationalste Fluss der Welt ist.”

Der Strom, mit fast 3000 Kilometern nach der Wolga der längste Europas, durchfließt insgesamt 10 verschiedene Staaten, in denen rund 10 millionen Menschen ihr trinkwasser mehr oder weniger direkt aus dem Fluss beziehen: “Deshalb dieser Aufruf an alle Ländern, das Denken in nationalen Kategorien zu verlassen und gemeinsam eine integrative Strategie für die Donau zu entwickeln, die sowohl ökonomische, wie auch ökologische Aspekte berücksichtigt.”

Denn soviel ist klar, so wünschenswert die Verwirklichung ökologischer Ziele ist, so deutlich ist auch, dass sich diese der wirtschaftlichen Nutzung der Donau unterordnen müssen.