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Keine Chance auf Freiheit für Aung San Suu Kyi

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Keine Chance auf Freiheit für Aung San Suu Kyi

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Aung San Suu Kyi, die Oppositionsführerin in Myanmar, dem ehemaligen Birma, bleibt unter Hausarrest – auch im bevorstehenden Wahlkampf. Das oberste Gericht der Militärdiktatur hat an diesem Freitag ihre Berufung gegen den Zwangsaufenthalt zu Hause abgeschmettert.

Die Friedensnobelpreisträgerin war im vergangenen Sommer erneut zu 18 Monaten Hausarrest verurteilt worden, weil sie – so hieß es – die Auflagen ihrer damaligen Hausarrest-Strafe verletzt hatte. Hintergrund war der Besuch eines Amerikaners, der angeblich unbemerkt durch einen See zu ihrem schwer bewachten Haus geschwommen war.

Aung San Suu Kyi’s Partei NLD hatte vor 20 Jahren die Parlamentswahlen gewonnen. Doch die Militärjunta erkannte den Sieg nie an. Nun sollen in diesem Jahr wieder Wahlen stattfinden. Diesmal aber sicherte sich das Militär wichtige Regierungsposten und ein Viertel der Parlamentssitze schon im voraus.